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Online Marketing

Newsletter – Spam vermeiden

Bei Newslettern ist es ärgerlich wenn diese im Spam-Ordner landen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie genau das verhindern können. Es kann mehrer Gründe haben warum eine Mail als Spam eingestuft wird. Wir verraten Ihnen Maßnahmen welche Sie durchführen können um die Gefahr, dass das geschieht deutlich zu reduzieren.

Alt-Tag bei Bildern

Alle im Newsletter verwendeten Bilder sollten über einen Alternativ-Text (Alt-Tag) verfügen, der aussagekräftig ist und das Bild beschreibt. Verfügen Bilder nicht über einben Alt-Tag oder beinhaltet dieser „spamanfällige“ Bezeichnungen erhöht sich dadurch das Risiko das die Mail als Spam eingestuft wird. 

Authentizität

Es gibt verschiedenen Verfahren und Protokolle die es einem Mailserver erlauben die Identität des Absenders eines Newsletter zu prüfen. Dazu gehören Sender ID, SPF (Sender Policy Framework), DKIM (DomainKeys Identified Mail) und DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting & Conformance).

Sofern Ihr Provider bzw. E-Mail-System mit einer SPF-Abfrage (Sender Policy Framework) arbeitet, sollten Sie dort einen SPF-Record hinterlegen. So wird verhindert, dass der Versand von  E-Mails über nicht legitimierte Mail Transfer Agents (MTAs) erfolgt.

Betreff

Beim Betreff gibt es einiges zu beachten. Aufmerksamsfördernde Formatierungen wie beispielsweiße Wörter in Großbuchstaben oder die übermäßige Verwendung von Sonderzeichen wie Ausrufe- oder Fragezeichen sollten Sie verhindern.  Auch bestimmte Wörter und Zeichen  „kostenlos, gratis, %, €, Euro, Angebot, neu, aktuell, hot, top, inklusive, attraktiv, profitieren, Achtung, Test“ sollten vermieden werden. Der Betreff sollte interessant gestaltet sein. Standardbezeichnungen wie bspw. „Newsletter Juli“ sind nicht zu empfehlen.

Verwendung von Links

Nach Möglichkeit sollten möglichst nur Links verwendet werden, die auf die eigene Domain verweisen. Dabei sollten alle Links die selbe Schreibweise haben, also z.B. immer mit führendem „www“. 

Verwenden Sie anstelle von URLS lieber Linktexte, diese sollten sprechend und selbsterklärend sein, wie „www.mission-om.de“ oder „mehr erfahren“. Auf das „http://“ bzw. „https://“ sollte dabei verzichtet werden, um eine Phising Warnung zu vermeiden.

Verwendung von Bildern

Beim Design des Newsletters sollte auf eine sparsame Nutzung von Bildern geachtet werden. Verwenden Sie so wenig Bilder wie möglich. Dabei sollte das Verhältnis von 70 Prozent Text zu 30 Prozent Bildern möglichst nicht überschritten werden. Große Bilder verlängern die Ladezeit erheblich und werden aus diesm Grund von einigen E-Mail-Clients aus Sicherheitsgründen blockiert.

Whitelists

Es gibt sogenannte Whitelists auf denen Absender geführt werden die als Nicht-Spammer identifiziert sind. Die Certified Senders Alliance (CSA) beispielsweise führt eine solche Whitelist. Durch einen Beitritt in die CSA verpflichten Sie sich, bestimmte Qualitätskriterien einzuhalten. Dafür wird sichergestellt, dass Ihre Newsletter von den wichtigsten Mail-Clients akzeptiert werden.

Blacklists

Neben Whitelists gibt es auch so genannte Blacklits auf denen IP-Adressen und Domains geführt werden, die im Verdacht stehen Spam-Mails zu versenden. Landet eine IP-Adresse auf einer solchen Liste, werden alle Mails die von dieser Adresse versendet werden abgefangen und blockiert.

Sogenannten DNS-based Blackhole Lists (DNSBL) sind Schwarze Listen, die in Echtzeit abgefragt werden können. Es empfiehlt sich dies rechtzeitig zu überprüfen. 

Spam-Tests

Es empfiehlt sich vor dem Versenden eines Newsletters einen Spam-Test innerhalb der eignen Newsletter Software durchzuführen. Dabei wird der Newsletter auf unterschiedliche kritische Kriterien hin geprüft. Das Ergebnis ist ein Spam-Score, der Aufschluss darüber gibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Newsletter als Spam klassifiziert wird.

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